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29.04.2006

Nur bei uns erhältlich:

Die Doppel-DVD zum Frühligskonzert 2006
des Spielmannszuges der Freiwilligen Feuerwehr Würzberg.

Preis: € 10,00

Junger Schwung in Feuerwehrkapelle
Mit einem Durchschnittsalter von gerade mal 18 Jahren setzt der Würzberger Spielmannszug Akzente.


WÜRZBERG. Ein kräftiges Trommelsignal, Querflöte und Lyra stoßen hinzu, die Kapelle im Gleichschritt. Sicher spielen die Feuerwehren bei bestimmten Anlässen auch traditionelle Marschmusik – der Trend bei den Spielmannszügen geht allerdings klar zu konzertanter Musik.

So auch bei den Feuerwehrmusikern in Würzberg, deren Formation als klassischer Spielmannszug im Jahr 1969 gegründet wurde. Schon damals gehörten dem Ensemble etwa fünfzig Musiker an, von denen noch heute zehn Kameraden aktiv sind, darunter mit Walter Foshag ein Gründungsmitglied.

Mitte der neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts ging das Interesse zurück – neue Wege mussten gefunden werden, um den Klangkörper am Leben zu erhalten. So entstand 1996 die Idee, mit neuen Musikinstrumenten auch wieder neue Aktive zu gewinnen und das Repertoire in Richtung konzertante Musik zu erweitern.

Ein Glücksfall war in diesen Jahren der Beitritt des jungen Nikolas Bleifuß. Heute, im Alter von nur 26 Jahren, kann er auf immerhin sechs Jahre als musikalischer Leiter der Gruppe zurückblicken. Basis war die bekannt gute musikalische Ausbildung im Michelstädter Gymnasium unter seinem damaligen Tutor Hartmut Liermann. Das Lehramtsstudium mit Schwerpunkt Musik und hier insbesondere Querflöte steht vor dem Abschluss. Es sei Nikolas Bleifuß zu verdanken, dass der Spielmannszug Würzberg heute dieses hohe musikalische Niveau erreicht habe, wie Stabführer Michael Emig dankbar anerkannte.
Und dies stellte der Zug an den beiden Osterfeiertagen unter Beweis: Zweimal war das Dorgemeinschaftshaus ausverkauft. Es kamen Gäste, die einfach nur hervorragende Musik genießen wollten. Im Saal war aber auch viel Fachpublikum von befreundeten Feuerwehren.

Der Eurovisie-Mars eröffnete einen bunten Reigen von moderner und klassischer Musik in außergewöhnlichen Arrangements. Die berühmte Winnetou-Melodie, ein leidenschaftlich vorgetragenes Schlagzeugfeuerwerk mit Fascinating Drums, Auszüge aus Robin Hood und König der Löwen oder auch Gassenhauer wie Puppet on a String begeisterten das Publikum und führten wiederholt zu wohliger Gänsehaut.

Das ursprüngliche Instrumentarium wurde im Laufe der Jahre um Konzertquerflöten, verschiedene Schlaginstrumente, Glockenspiel, Marimbaphon und Bass-Marimbaphon erweitert. Alle Musikstücke werden speziell für diese Besetzung zugeschnitten und arrangiert. Und so ist es heute möglich, selbst Trompeten, Gitarren, Klaviere und vieles mehr in die Musik einzubinden. Belegt wurde dies prompt mit dem Titel Trumpet Voluntary mit den beiden jungen Gasttrompetern Emil Bleifuß jr. und Heiko Brenneis. Der nach mehreren Zugaben zum Abschluss gespielte Titel Eleni setzte einen besonderen Akzent.

Intensive Mitgliederwerbung und Ausbildung sorgten dafür, dass heute wiederum etwa fünfzig Musikerinnen und Musiker dem Orchester angehören. Dabei beträgt das Durchschnittsalter gerade mal 18 Jahre.

Alle im Konzert dargebotenen Musiktitel waren durch Videosequenzen von Jens Müller entprechend untermalt. Zusätzlich hatten die Jüngsten die Möglichkeit, sich selbst und ihre musikalischen Ziele durch Viseozuspielungen vorzustellen.

Angeboten wird Einzelunterricht an vier Tagen in der Woche. Die Ausbildung beinhaltet zudem zwei Teilprüfungen und eine Abschlussprüfung. Erst dann werden die Schüler ins Orchester aufgenommen. Neben dem Einzelunterricht kommt die gesamte Gruppe einmal pro Woche zu einer zweistündigen Gesamtprobe zusammen. Vier Ausbilder aus den eigenen Reihen für Querflöte, Konzertquerflöte, Schlagzeug und Stabspielinstrumente sind jederzeit bereit, weiteren Nachwuchs aufzunehmen und zu trainieren. Solch konsequente Ausbildung motiviert und zahlt sich für die Formation aus.

Es gab deshalb auch Ehrungen für Mitglieder mit Vorbildfunktion. Seit zehn Jahren gehören Tanja Münch und Jasmin Keil der Gruppe an, seit immerhin 35 Jahren Uwe Knapp, Heinz-Jürgen Knapp sowie Willi Setzer.
Zur Motivation des Nachwuchses, aber auch der gesamten Formation trägt natürlich die Pflege der Kameradschaft und Geselligkeit bei. Ausflüge, Zeltlager oder Kinobesuche sind Beispiele.

     
     

 
 

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